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Astrologische Monatstrends

Ihre Astrotrends für den Monat Oktober 2020


Am 1.10. erwartet uns ein Vollmond auf der Waage/Widder Achse. Wenn die Sonne in der Waage steht, möchten wir diplomatisch sein, respektvoll miteinander umgehen und eine ausgleichende Gerechtigkeit zelebrieren, so wie es sich die mit der Waage verwandte Göttin Justitia wünschen würde.

In diesem intellektuellen Luft-Zeichen benötigen wir allerdings ein Du, mit dem wir uns austauschen und das aufgenommene Wissen objektiv beurteilen können.

Zu besagtem Vollmond stehen die Waage- Wünsche jedoch einem Widder- Mond gegenüber, der sehr auf seine eigene, überaus spontane und mitunter aggressiv ausgerichtete Emotionalität fokussiert ist. Sein Herrscher Mars ist gerade rückläufig und bildet eine Spannung zu Pluto und Saturn in Steinbock. Es brodelt in uns, die Spannung findet nur schwer einen Kanal. Da der Vollmond eine Opposition ist, deren Lösung im Sowohl- als- Auch liegt und nicht im Entweder-Oder fordert er uns dazu auf, bewusst abzuwägen und gerecht zu urteilen (Sonne in Waage) sowie unsere unmittelbare Gefühlswelt (Mond in Widder) und unser seelisches Verlangen (Pluto) verantwortungsvoll (Saturn) für das Allgemeinwohl einzusetzen. (Mars im Quadrat zu Pluto/Saturn).

Da bei diesem Vollmond Chiron- der Heiler in uns- sehr nahe dem Mond steht, beginnen auf diese Weise, auch unsere verletzen Gefühle zu gesunden.

Dabei stärkt uns der am nächsten Tag (2.10.) stattfindende Wechsel der Venus in die Jungfrau, denn nun beginnen wir wieder mehr und mehr unser Augenmerk auf die Heilung von Körper, Geist und Seele (Jungfrau) zu richten. Dabei nehmen wir detailliert und umsichtig alles wahr, was dafür notwendig ist und erkennen sehr gut, was uns unterstützt und was wir eher mit einem wachen und kritischen Geist beobachte sollten.

Pluto, unser Transformator, der unserem seelischen Verlangen entspringt, wird am 4.10. wieder direktläufig und lässt uns mehr und mehr erkennen, was wir in der Phase seiner Rückläufigkeit (seit 25.4.) an inneren Wandlungsprozessen vollzogen haben.

Mit der daraus gewonnenen Macht und Stärke können und sollen wir in seiner direktläufigen Zeit unseren evolutionären Entwicklungsprozess kollektiv wie auch individuell vorantreiben.

Wer Plutos Aufgaben bewältigt, spürt eine immense Kraft in sich, die der Übereinstimmung mit dem entspringt, was unsere Seele für ihren Inkarnations-Weg benötigt.

Am 12. 10. steht Jupiter zum dritten Mal in diesem Jahr (Februar, Juli) im positiven Aspekt (Sextil) zu Neptun. Neptun ist diesmal rückläufig und bringt uns bei dem erneuten Stelldichein mit dem Glücksplaneten Jupiter inneren Frieden, indem wir viel leichter an unser Unbewusstes gelangen, hinderliche Gefühlsmuster sanft auflösen können und in noch stärkerer Verbindung zu dem Göttlichen in uns sind.

Am 14.10 wir Merkur -aus dem Skorpion kommend- rückläufig und wandert in dieser Zeit auch noch einmal in die Waage zurück. (28.10.-10.11.)

Wir sollten nun viele Dinge erst einmal mit unserem inneren Zirkel der Weisen, der Heiler, der Lehrer oder Verwandler abklären, bevor wir unsere Gedanken mit anderen kommunizieren. Es ist nicht die Zeit für Verträge, Verhandlungen oder dafür, etwas Neues zu beginnen. Sehr wohl können wir aber unserer inneren Stimme vertrauen und uns auf allen Ebenen entschleunigen.

Am 16.10. findet ein Neumond auf 24° Waage statt. Dieser Neumond steht dem rückläufigen Mars in Widder gegenüber und beide stehen im Quadrat zu den Generationsplaneten Jupiter, Saturn und Pluto in Steinbock.

Merkur (auch rückläufig in Skorpion) stellt sich in Spannung zu Uranus in Stier.

Von persönlicher Betroffenheit kann hier nur im Zusammenhang mit kollektiven Geschehnissen gesprochen werden.

Welche Initiation (Neumond) möchte also stattfinden?

Abgebremstes aggressives Handeln will sich mit Umsicht, Gerechtigkeit und Harmonie paaren, sezierendes, dunkles und zerstörerisches Denken sich wandeln durch notwendige Transformationen, um in Einklang mit großen Veränderungen auf Mutter Erde zu sein sowie verantwortungsbewusst und sinnvoll mit ihren Ressourcen umgehen zu können.

Corona- die Krone- wird uns auf jede erdenkliche Art und Weise darauf aufmerksam machen. Es gibt für eine goldene Zukunft noch viel zu tun.

Dafür dürfen wir jedoch das kosmische Gesetz der Entsprechung beachten.

Die Verhältnisse im Universum, im Großen oder im Makrokosmus, entsprechen denen im Individuum, im Kleinen oder im Mikrokosmos. Die Verhältnisse im Außen spiegeln sich im Menschen wider und umgekehrt. Veränderungen im individuellen Bereich wirkten sich damit auch auf die Gesamtheit aus. Der Grund für Kriege ist folglich der Gleiche wie für Streit und Uneinigkeit in der Familie. Solange es uns nicht gelingt, friedlich im persönlichen Umfeld mit unseren Mitmenschen auszukommen, wird es auch Kriege und Leid geben.

Das dürfen wir in Zeiten von Shitstorm, jedwedem anderen Missbrauch auf sozialen Plattformen und unserer Projektionswut im Alltäglichen Umgang miteinander immer wieder neu überdenken und vor allem- FÜHLEN! Neue Impulse aus der Welt der Urgöttinnen-Kraft erhalten wir ab 21.10., wenn Lilith in den Stier wechselt.

Im Stier geht es um „Gaia“ als göttliche Ebene, die die Natur als bewusst lebendes Ganzes darstellt. So- wie es zu Zeiten des Matriarchats allen Lebewesen bekannt war. Alle lebten im harmonischen Einklang mit der Natur und ihren eigenen Gesetzen. Beziehungen jedweder Art gestalteten sich aus der Beobachtung mit der natürlichen Welt. Die Natur auf der Erde setzte man mit Gott gleich. Es gab ein verbindliches Miteinander, jedes war von jedem abhängig und alle Lebensformen galten als gleichwertig. Diese Sichtweise etablierte sich vor 25 000 im letzten Wassermann- Zeitalter. Nun sind wir erneut darin angekommen. Woran will uns Lilith in Stier also wieder erinnern?

Sie will uns an unsere Wurzeln erinnern, die in Kombination mit unseren heutigen Erfahrungen die Voraussetzung für ein friedliches und erfülltes Miteinander zwischen Mutter Natur und allen anderen Lebewesen, zu denen auch wir Menschen gehören, sind. An Rituale, die stärkenden und befreienden Charakter in sich tragen und uns auf unserem Weg unterstützen. Sie will uns auch an unsere eigenen Ressourcen erinnern, die mit Selbstvertrauen und Selbstwert zu tun haben. Diese Werte speisen sich weder aus Übermacht noch aus einem dicken Bankkonto. Sie speisen sich aus der Erkenntnis, dass in uns eine unerschöpfliche göttliche Kraft lebt, die uns immer ausreichend versorgt und die wir -dank Lilith- nur annehmen brauchen.

Am 23.10. wechselt die Sonne in das Zeichen Skorpion. Nun beginnt die Phase der Tiefenschau, der intensiven und verwandlungsfähigen Gefühle. Eine Zeit, in der wir uns ganz besonders mit Wahrheit und Essenz beschäftigen. Halbe Sachen, Grautöne sind nicht die bevorzugten Merkmale des Skorpions. Wir steigen hinab in die Untiefen unserer Seele um -als Phönix erwacht- wieder emporzusteigen. Es ist also eine gute Zeit, um unsere Schattenanteile kennen- und lieben zu lernen.

Am 28.10 wechselt Venus in die Waage. Nach ihrer Zeit des kritischen Blicks auf alles, was unserer ganzheitlichen Gesundheit im Wege stehen könnte (Jungfrau), widmen wir uns nun wieder dem gepflegten Gespräch, den kulturellen, musischen und künstlerischen Seiten des Lebens ( so die Umstände es denn zulassen) und wünschen uns charmante, harmonische Beziehungen, die eine gegenseitige Ergänzung beinhalten.

Am letzten Tag (31.10) erwartet uns der zweite Vollmond dieses Monats auf der Skorpion/Stier-Achse. Der Mond steht ganz nah bei Uranus, der rückläufige Merkur steht im Quadrat zu Saturn, der sich immer noch im Steinbock aufhält und die Venus als Herrscherin des Stier- Mondes steht Chiron gegenüber.

Was im Fokus steht, ist die Wandlung unserer Werte. Die Befreiung (Uranus) der Materie hin zu geistigen Werten, die uns auf allen Ebenen Heilung bringen. Wenn wir das zugelassen haben, verstanden haben, warum unsere Welt sich gerade so drastisch wandelt, sind wir aufgefordert, dieses neue (alte) Denken in unseren Mikro- und unseren Makrokosmos zu tragen.

Wir stehen an einem Höhepunkt (Vollmond), der durch unsere Vorstellungskraft geprägt werden kann. Was, wenn unsere Vorstellung die einer Welt ist, in der wir Altes und Neues verbinden können, indem wir unsere Wurzeln stärken und unsere Äste und Zweige weit über den Horizont ausrichten?

Das würde Vollmond im Stier sicher sehr gefallen.

Ich wünsche allen bunte Blätter, die von den Bäumen und wunderbare Sterne, die vom Himmel fallen!

Ihre Astrologin
Anja Block