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Es gibt gerade zwei Gruppen von Menschen- und obwohl sie sich auf den ersten Blick sehr unterscheiden, stecken beide im selben Muster fest.
Die einen warten auf den richtigen Zeitpunkt von außen - wenn ich erst Urlaub habe, dann komme ich zur Ruhe... Wenn dieser Lebensabschnitt vorbei ist, dann kann ich wirklich anfangen…
Die anderen, die sich bereits intensiv mit Bewusstsein und innerer Entwicklung beschäftigen, sitzen schon in der Stille. Sie haben aufgehört zu kämpfen, sie halten inne, sie geben dem Raum, was Raum braucht.
Aber…auch sie warten.
Sie warten darauf, dass aus dieser Stille etwas entsteht. Dass sie sich verwandelt. Dass nach dem Innehalten das Nächste erscheint.
Der Verstand hat die Form geändert und…die Struktur beibehalten.
Das ist die alte Linearität in spirituellen Kleidern - erst A, dann B. Erst Stille, dann Antwort, erst Loslassen, dann Ankommen. Viele kommen gerade deshalb nicht weiter, obwohl sie all’ das fühlen, was sich verändert.
Ihr Problem sitzt nicht im Was. Es sitzt im Wann.
Die Struktur, die sich gerade verändern will
Was sich in dieser Zeit fundamental verschiebt, ist unser Zeitverständnis selbst. Wir sind in einer linearen Zeitstruktur aufgewachsen - gestern, heute, morgen. Ursache, Wirkung, Ergebnis. Du tust etwas und irgendwann kommt die Antwort darauf. Du wartest und irgendwann endet das Warten.
Alles bewegt sich von A nach B.
Diese Struktur war die Sprache einer Ära- und sie hat ihre Dienste getan.
Wer gerade spürt, in einem neuen Feld zu stehen, der merkt, dass diese Sprache nicht mehr greift. Die alte Logik führt ins Leere, weil es kein Danach mehr gibt, auf das gewartet werden könnte.
In spirituellen und bewusstseinsbasierten Modellen wird das oft mit Dimensionen beschrieben.
Die 4D - die Raumzeit - ist dabei noch linear gedacht: Zeit als vierte Koordinate, ein Punkt bewegt sich von A nach B, nur eben messbar. Was sich gerade für die bewussten Menschen öffnet, ist die 5D - eine Zeitwahrnehmung, in der Zeit nicht mehr als Linie erlebt wird, sondern als Feld, als Zyklus, als lebendiges Gewebe.
In der 5D funktioniert Zeit wie ein Atem - nicht wie ein Pfeil. Sie hat Phasen, sie dehnt sich und zieht sich zusammen, sie wiederholt sich in Spiralen. Was du heute fühlst, hat keine Ursache im Gestern und keine Wirkung im Morgen - es ist der Ausdruck einer Frequenz, die du gerade hältst.
Und was in dein Leben tritt, tut es nicht weil du es dir verdient oder hart genug daran gearbeitet hast, sondern weil es mit dieser Frequenz in Resonanz geht.
Das ist der Grund, warum das alte Warten nicht mehr funktioniert. Es sucht ein Danach in einem Feld, das kein Danach kennt.
Im Zyklus gibt es kein „dann".
Es gibt nur die Frage: Was will diese Phase von mir - nicht, was will ich von ihr?
Der Samen wartet nicht darauf, ein Baum zu werden
Ich erwähne immer wieder gern Beispiele aus der Natur und besonders eignen sich Bäume als Gleichnis- auch hier.
Der Samen liegt im Winter im Boden - und nichts passiert, zumindest nichts Sichtbares. In der linearen Betrachtung ist er auf dem Weg zum Baum. Er wartet, er ist noch nicht fertig. Dabei ist der Samen fertiger Samen. Diese Phase ist die vollständige Ausführung dessen, was gerade dran ist - nichts fehlt, alles ist exakt so, wie es in diesem Moment des Zyklus sein soll.
Wenn du gerade in der Stille bist und nichts kommt, dann bist du im Ereignis.
Du bist gerade Samen. Vollständig. Mittendrin. Das Einzige, was das Fühlen davon verhindert, ist eine einzige Frage, die sich immer wieder leise einschleicht:
Wann geht es weiter?
Diese Frage kennt nur Vorher und Nachher, sie kann das Jetzt nicht halten, ohne es in eine Richtung zu schieben, und sie macht aus dem Sein ein Warten - und aus dem Warten eine stille, kaum merkliche Erschöpfung.
Was sich wirklich gerade übt
Was sich gerade übt, hat nichts mit einer neuen Technik oder Praxis zu tun. Es übt sich die Fähigkeit, im Jetzt zu sein, ohne es zur Vorstufe zu machen.
Das ist viel subtiler, als es klingt, denn auch das Innehalten kann zur Vorstufe werden. Auch die Stille lässt sich instrumentalisieren- als etwas, das man tut, damit danach etwas anderes passiert. In dem Moment ist man wieder in der Linearität, nur eben still dabei.
Was die neue Zeitebene einlädt, ist ein anderes Verhältnis zur Gegenwart.
Gegenwart als vollständiger Ausdruck des Zyklus, in dem man sich gerade befindet.
Winter ist nicht Frühling. Winter ist Winter, vollständig und ganz, mit allem, was Winter in sich trägt.
Die Stille ist die Antwort, sobald man aufhört, in ihr auf etwas zu warten.
Eine andere Frage stellen
Wenn du merkst, dass du gerade nicht weiterkommst, obwohl du doch "alles richtig machst", dann schau einmal, welche Frage du dir innerlich stellst.
Ist es: Wann geht es weiter? Was kommt als nächstes? Was soll ich jetzt tun?
Dann spricht gerade die alte Zeit in dir, die Struktur, die du schon ein Leben lang kennst und die sich so vertraut anfühlt, dass sie kaum auffällt.
Die neue Frage klingt anders. Sie dreht die Richtung um. Sie fragt nicht, was du aus dieser Phase herausholst, sondern was sie von dir möchte. Was will diese Phase von mir? Diese Frage geht nicht in den Kopf - sie geht in den Körper, weil der Körper weiß, was gerade gebraucht wird. Er zieht sich zurück, er sucht Wärme, er will Stille, er will Raum. Das ist die Phase, die spricht.
Wer diese Frage wirklich stellt, hört auf, gegen die Phase zu arbeiten und wird Teil von ihr.
Das ist eine körperliche Verschiebung, ein anderes Nervensystem, eine andere Art, Zeit zu bewohnen- und sie beginnt mit der Bereitschaft, dem Zyklus zu vertrauen. Auch wenn er gerade Winter zeigt, auch wenn nichts sichtbar wächst, auch wenn die alte Logik flüstert: Es müsste doch jetzt langsam etwas passieren.
Das die eigentliche Einladung dieser Zeit - zu lernen, eine Phase vollständig zu bewohnen, ohne sie zu einem Mittel zu machen. Der Zyklus trägt, er hat immer getragen, das ist seine Natur, kein Versprechen, sondern ein Gesetz.
Wer das einmal wirklich im Körper gefühlt hat, nicht verstanden, sondern gefühlt, hört auf zu warten.
Er ist angekommen - mitten im Winter, mitten in der Stille, mitten in dem, was gerade ist. Das ist kein Ziel. Das ist eine andere Art zu leben.
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Zwischen neuer Zeit und altem Warten- Vom linearen Denken in den lebendigen Zyklus
Wenn du meinen letzten Artikel gelesen hast, weißt du, wir steigen gerade aus der alten Matrix aus. Skalarwellen...Resonanz, Stille... Was aber hat das alles mit einer veralteten Form von Warten zu tun?Es gibt gerade zwei Gruppen von Menschen- und obwohl sie sich auf den ersten Blick sehr unterscheiden, stecken beide im selben Muster fest.
Die einen warten auf den richtigen Zeitpunkt von außen - wenn ich erst Urlaub habe, dann komme ich zur Ruhe... Wenn dieser Lebensabschnitt vorbei ist, dann kann ich wirklich anfangen…
Die anderen, die sich bereits intensiv mit Bewusstsein und innerer Entwicklung beschäftigen, sitzen schon in der Stille. Sie haben aufgehört zu kämpfen, sie halten inne, sie geben dem Raum, was Raum braucht.
Aber…auch sie warten.
Sie warten darauf, dass aus dieser Stille etwas entsteht. Dass sie sich verwandelt. Dass nach dem Innehalten das Nächste erscheint.
Der Verstand hat die Form geändert und…die Struktur beibehalten.
Das ist die alte Linearität in spirituellen Kleidern - erst A, dann B. Erst Stille, dann Antwort, erst Loslassen, dann Ankommen. Viele kommen gerade deshalb nicht weiter, obwohl sie all’ das fühlen, was sich verändert.
Ihr Problem sitzt nicht im Was. Es sitzt im Wann.
Die Struktur, die sich gerade verändern will
Was sich in dieser Zeit fundamental verschiebt, ist unser Zeitverständnis selbst. Wir sind in einer linearen Zeitstruktur aufgewachsen - gestern, heute, morgen. Ursache, Wirkung, Ergebnis. Du tust etwas und irgendwann kommt die Antwort darauf. Du wartest und irgendwann endet das Warten.
Alles bewegt sich von A nach B.
Diese Struktur war die Sprache einer Ära- und sie hat ihre Dienste getan.
Wer gerade spürt, in einem neuen Feld zu stehen, der merkt, dass diese Sprache nicht mehr greift. Die alte Logik führt ins Leere, weil es kein Danach mehr gibt, auf das gewartet werden könnte.
In spirituellen und bewusstseinsbasierten Modellen wird das oft mit Dimensionen beschrieben.
Die 4D - die Raumzeit - ist dabei noch linear gedacht: Zeit als vierte Koordinate, ein Punkt bewegt sich von A nach B, nur eben messbar. Was sich gerade für die bewussten Menschen öffnet, ist die 5D - eine Zeitwahrnehmung, in der Zeit nicht mehr als Linie erlebt wird, sondern als Feld, als Zyklus, als lebendiges Gewebe.
In der 5D funktioniert Zeit wie ein Atem - nicht wie ein Pfeil. Sie hat Phasen, sie dehnt sich und zieht sich zusammen, sie wiederholt sich in Spiralen. Was du heute fühlst, hat keine Ursache im Gestern und keine Wirkung im Morgen - es ist der Ausdruck einer Frequenz, die du gerade hältst.
Und was in dein Leben tritt, tut es nicht weil du es dir verdient oder hart genug daran gearbeitet hast, sondern weil es mit dieser Frequenz in Resonanz geht.
Das ist der Grund, warum das alte Warten nicht mehr funktioniert. Es sucht ein Danach in einem Feld, das kein Danach kennt.
Im Zyklus gibt es kein „dann".
Es gibt nur die Frage: Was will diese Phase von mir - nicht, was will ich von ihr?
Der Samen wartet nicht darauf, ein Baum zu werden
Ich erwähne immer wieder gern Beispiele aus der Natur und besonders eignen sich Bäume als Gleichnis- auch hier.
Der Samen liegt im Winter im Boden - und nichts passiert, zumindest nichts Sichtbares. In der linearen Betrachtung ist er auf dem Weg zum Baum. Er wartet, er ist noch nicht fertig. Dabei ist der Samen fertiger Samen. Diese Phase ist die vollständige Ausführung dessen, was gerade dran ist - nichts fehlt, alles ist exakt so, wie es in diesem Moment des Zyklus sein soll.
Wenn du gerade in der Stille bist und nichts kommt, dann bist du im Ereignis.
Du bist gerade Samen. Vollständig. Mittendrin. Das Einzige, was das Fühlen davon verhindert, ist eine einzige Frage, die sich immer wieder leise einschleicht:
Wann geht es weiter?
Diese Frage kennt nur Vorher und Nachher, sie kann das Jetzt nicht halten, ohne es in eine Richtung zu schieben, und sie macht aus dem Sein ein Warten - und aus dem Warten eine stille, kaum merkliche Erschöpfung.
Was sich wirklich gerade übt
Was sich gerade übt, hat nichts mit einer neuen Technik oder Praxis zu tun. Es übt sich die Fähigkeit, im Jetzt zu sein, ohne es zur Vorstufe zu machen.
Das ist viel subtiler, als es klingt, denn auch das Innehalten kann zur Vorstufe werden. Auch die Stille lässt sich instrumentalisieren- als etwas, das man tut, damit danach etwas anderes passiert. In dem Moment ist man wieder in der Linearität, nur eben still dabei.
Was die neue Zeitebene einlädt, ist ein anderes Verhältnis zur Gegenwart.
Gegenwart als vollständiger Ausdruck des Zyklus, in dem man sich gerade befindet.
Winter ist nicht Frühling. Winter ist Winter, vollständig und ganz, mit allem, was Winter in sich trägt.
Die Stille ist die Antwort, sobald man aufhört, in ihr auf etwas zu warten.
Eine andere Frage stellen
Wenn du merkst, dass du gerade nicht weiterkommst, obwohl du doch "alles richtig machst", dann schau einmal, welche Frage du dir innerlich stellst.
Ist es: Wann geht es weiter? Was kommt als nächstes? Was soll ich jetzt tun?
Dann spricht gerade die alte Zeit in dir, die Struktur, die du schon ein Leben lang kennst und die sich so vertraut anfühlt, dass sie kaum auffällt.
Die neue Frage klingt anders. Sie dreht die Richtung um. Sie fragt nicht, was du aus dieser Phase herausholst, sondern was sie von dir möchte. Was will diese Phase von mir? Diese Frage geht nicht in den Kopf - sie geht in den Körper, weil der Körper weiß, was gerade gebraucht wird. Er zieht sich zurück, er sucht Wärme, er will Stille, er will Raum. Das ist die Phase, die spricht.
Wer diese Frage wirklich stellt, hört auf, gegen die Phase zu arbeiten und wird Teil von ihr.
Das ist eine körperliche Verschiebung, ein anderes Nervensystem, eine andere Art, Zeit zu bewohnen- und sie beginnt mit der Bereitschaft, dem Zyklus zu vertrauen. Auch wenn er gerade Winter zeigt, auch wenn nichts sichtbar wächst, auch wenn die alte Logik flüstert: Es müsste doch jetzt langsam etwas passieren.
Das die eigentliche Einladung dieser Zeit - zu lernen, eine Phase vollständig zu bewohnen, ohne sie zu einem Mittel zu machen. Der Zyklus trägt, er hat immer getragen, das ist seine Natur, kein Versprechen, sondern ein Gesetz.
Wer das einmal wirklich im Körper gefühlt hat, nicht verstanden, sondern gefühlt, hört auf zu warten.
Er ist angekommen - mitten im Winter, mitten in der Stille, mitten in dem, was gerade ist. Das ist kein Ziel. Das ist eine andere Art zu leben.
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