Einwilligung zu Cookies & Daten


Wir verwenden Cookies, um die einwandfreie Funktion der Website zu gewährleisten und unseren Datenverkehr zu analysieren. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Blog

RSS-Feed
Anja Block, 13.10.2025 um 09:56 Uhr
0 Kommentare

Venus in Waage & Pluto direkt – Die Rückkehr der Liebe in ihre Ordnung

Venus in Waage & Pluto direkt – Die Rückkehr der Liebe in ihre Ordnung
Ich sitze an meinem Schreibtisch und spüre wieder einmal, wie sehr doch alles, was aus dem weiten Feld durch uns schwingt, über menschliche Geschichten ausgedrückt wird. Überall in meinem Umfeld begegnet es mir, denn diese aktuelle Konstellation am Firmament wünscht sich echte Aufmerksamkeit von uns.
Warum?

Weil sie eine der wichtigsten kosmischen Hinweise des Jahres auf das ist, worum es für die Menschheit gerade wirklich geht-
die Rückkehr in die ursprüngliche Schwingung der Liebe.


Wenn Venus in ihr eigenes Zeichen, die Waage, eintritt und Pluto – der Hüter der Tiefe – wieder direkt läuft, entsteht ein Moment seltener Klarheit im Feld.
Es ist, als würde das Universum für einen Augenblick innehalten, um uns zu zeigen, dass Liebe nicht dort beginnt, wo alles hell und leicht ist, sondern dort, wo wir aufhören, uns selbst zu bekämpfen.

Venus öffnet in dieser Zeit Räume des Bewusstseins für Harmonie, Schönheit und Beziehung, während Pluto uns gleichzeitig mit der Wahrheit konfrontiert, die unter unseren Idealen ruht.
Beides zusammen ruft uns auf, die Liebe aus den Projektionen zu befreien – aus dem Streben nach dem „Höheren“, „Reineren“, „Richtigen“ – und sie wieder im Einfachen, im Menschlichen, im Unvollkommenen zu erkennen.
  • Kann ich Liebe empfangen, auch wenn sie nicht so aussieht, wie ich sie mir vorgestellt habe?
  • Wo verwechsle ich Reinheit mit Kontrolle – und Harmonie mit Angst vor Tiefe?
Der Punkt, an dem das Herz nichts mehr spürt
Viele Menschen, die sich bewusst auf den Weg gemacht haben, das Göttliche zu erfahren, geraten irgendwann an einen Punkt, an dem sich das Herz wie leer anfühlt. Zuvor war alles lebendig, leuchtend, erfüllt von Sinn – und plötzlich scheint es, als wäre das Licht verschwunden. Nichts wird mehr gefühlt, kein göttlicher Funken, keine Verbundenheit.

In solchen Momenten verläuft eine feine, kaum sichtbare Linie: zwischen dem geistigen Ideal, das uns antreibt, etwas Höheres zu erreichen und dem menschlichen Selbst, das sich dadurch ständig beweisen will.
Wir beginnen, uns danach zu richten, wie sehr wir fühlen- als wäre das Maß unserer Wahrnehmung der Beweis für unsere Reife.

Genau hier verschließt sich das Herz, denn wo das Ego nach Verbindung greift, kann die Seele nicht mehr fließen. Das Streben nach dem Licht wird zu einem inneren Druck und das, was wir Liebe nennen, verliert seine Weite.

Doch genau hier liegt auch die Einladung der Seele. Die Leere ist kein Versagen, sondern eine Schwelle – ein heiliges Innehalten, in dem der Geist aufhört zu greifen und das Herz wieder zu empfangen beginnt.

Sie will uns lehren, das Göttliche nicht mehr zu suchen, sondern es dort zu erkennen, wo es immer schon war: im Atem, im Körper, in der Gegenwart.
  • Kann ich Liebe annehmen, auch wenn sie nicht glänzt?
  • Bin ich bereit, sie zu fühlen, wenn sie still ist?
  • Darf ich mich halten, auch wenn nichts Besonderes geschieht?
Vielleicht ist das der Moment, in dem wahre Liebe wieder beginnt – kein Gefühl, das wir erzeugen, sondern eine leise Ordnung, die uns erinnert:
Du bist schon geliebt, einfach weil du bist.


Das Göttliche im Kleinen
Pluto, der jetzt wieder direkt wirkt, führt uns tief hinunter – nicht in Dunkelheit, sondern in Wahrheit. Er erinnert uns daran, dass Liebe nicht im Ideal wohnt, sondern in der Ordnung. Und Ordnung heißt im Feld: Alles darf wieder an seinen Platz zurückkehren.
Venus in Waage zeigt dabei, dass Liebe sich in den feinsten, unscheinbarsten Bewegungen offenbart – in einem Blick, einem Atemzug, einem Lächeln, das niemand sieht. Liebe ist kein Licht, das wir erzeugen müssen, sondern das, was bleibt, wenn wir aufhören zu wollen.
  • Wo übersehe ich das Kleine, während ich auf das Große warte?
  • Wie fühlt sich Liebe an, wenn sie keine Leistung ist, sondern einfach atmet?
Das ist vielleicht die tiefste Erinnerung dieser Zeit: Das Göttliche zeigt sich nicht im Großen, sondern im Kleinen.
Im unscheinbaren Moment, im alltäglichen Tun, in der stillen Fürsorge, die keine Bühne braucht.
  • Bin ich bereit, den göttlichen Funken im Alltäglichen zu erkennen –
    selbst im Unspektakulären, selbst im Unfertigen?
Warum wir Liebe nicht mehr spüren
Wenn Menschen sagen: „Ich spüre nichts“, dann sprechen sie selten von einem Mangel an Gefühl – sondern von einer Entfremdung von der Ordnung.
Sie haben gelernt, dass Liebe groß, hell, ekstatisch sein muss und übersehen, dass Liebe in ihrer wahren Natur still, beständig, atmend ist.

Aber Liebe inspiriert nicht, um uns fortzutragen, sondern um uns zu erinnern, dass jeder Moment heilig ist und dass das Jetzt der Ort ist, an dem sie sich erfahren will.
  • Kann ich still bei mir bleiben, wenn ich nichts Besonderes fühle – und trotzdem weiß: Die Liebe ist da?
Vielleicht ist Liebe nichts anderes als das Einverständnis mit dem, was ist – das leise Ja, das alles wieder in Schwingung bringt.

Rückkehr in die Ordnung
Aus höchster Feldsicht ist Liebe eine Bewegung in Richtung Ordnung.
Wenn etwas aus dem Gleichklang fällt – ein Gedanke, ein Gefühl, eine Beziehung –, dann ruft das Feld uns nicht zur Bewertung, sondern zur Rückführung.

Venus und Pluto arbeiten in diesen Tagen genau daran: Sie stellen Liebe und Wahrheit nebeneinander, damit wir erkennen, dass das eine ohne das andere nie Bestand haben kann.
  • Was in mir darf wieder in seine natürliche Ordnung zurückkehren?
  • Wo kann ich Wahrheit zulassen, ohne mich zu verlieren?
Wenn wir also sagen: „Ich will Liebe erfahren“, dann sagt das Feld sanft: „Dann ordne dich in dich selbst zurück.“

Nicht, weil du kleiner werden sollst, sondern echter.

Liebe ist kein Zustand- sie ist eine Frequenz. Und sie schwingt dort am klarsten, wo nichts mehr verteidigt werden muss.
  • Wie würde es sich anfühlen, einfach aufzuhören zu kämpfen –und stattdessen zuzulassen, dass Liebe mich wieder ausrichtet?
Ein leiser Impuls zum Abschluss
Vielleicht spürst du in dieser Phase den Ruf, nicht mehr nach der großen Erfahrung zu suchen, sondern nach dem kleinen Moment, in dem dein Herz still wird. Vielleicht entdeckst du die Liebe in einer Berührung, im Atem, in der Stille zwischen zwei Gedanken.
  • Kann ich mir erlauben, dass Liebe einfach geschieht – ohne Ziel, ohne Aufgabe, ohne Grund?
Und vielleicht erkennst du darin das, was sie immer war:
Das Ewige, das sich im Vergänglichen zeigt.
Die Ordnung, die sich in dir erinnert.
Das Licht, das sich durch das Kleinste offenbart.


Venus in Waage – Liebe in Balance. Pluto direkt – Wahrheit in Bewegung.

Beides zusammen: Rückkehr in das, was nie verloren war.


Quelle Bild: https://pixabay.com/de/users/elexa
Tags: Verkörperte Liebe, Ordnung, Tiefe und Wahrhaftigkeit
1