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Er erscheint kurz vor Nikolaus, wenn die Welt in eine weichere Stille sinkt, die Lichter in den Fenstern heller scheinen und das Jahr ruhiger atmet. Genau auf diesem tiefen Boden entfaltet sich der Vollmond am 5. Dezember 2025 – ein Vollmond, der innere Räume öffnet, die man nicht mit Worten, sondern mit Wahrnehmung betritt.
Er steht auf dem 14. Grad Zwillinge und Schütze – ein Grad, der so klar beschrieben ist, dass er kaum Erklärung braucht und doch eine Übersetzung ins Herz findet, wenn man wirklich hinhört.
Zwillinge 14° trägt das Bild des Zauberers, der ein Amethystkreuz materialisiert. Es ist die Erinnerung daran, dass Erkenntnis nicht nur im Kopf geschieht, sondern ein Ereignis ist: ein Zusammenfließen von Welten, von innen und außen, von Wissen und Weisheit.
Ein Grad, der uns zeigt, dass das, was wir wissen, erst dann Bedeutung bekommt, wenn es durch unser ganzes Wesen fließt. Es ist ein Grad der Durchlässigkeit, an dem Grenzen, die wir für unüberwindbar hielten, weich werden – nicht indem wir sie bekämpfen, sondern indem wir sie durchdringen.
Auf der anderen Seite steht Schütze 14°. In den inneren Graden beschreibt er "das Terrarium voller fleischfressender Pflanzen". Ein Bild, das uns mitten in die Realität stellt, ohne Fluchtweg, ohne Ausweichmanöver. Dieser Grad spricht von Situationen, die uns schulen, uns reifen lassen, uns lehren, dass Wahrheit kein Angriff ist, sondern eine Form von Befreiung. Hier geht es nicht um Schmerz, sondern um Präsenz. Um jene Momente im Leben, in denen wir verstehen: Die Härten, die wir durchlebt haben, wollten uns nicht zerstören – sie wollten uns klarer, innerlich stabiler, durchdringender und wacher machen.
Zwischen diesen beiden Polen entfaltet der Cold Moon seine Kraft. Er führt Erkenntnis und Wahrhaftigkeit zusammen. In einer Zeit, in der wir uns ohnehin nach innen wenden, weil die Adventszeit uns stiller macht, weil der Duft von Kerzen und Gebäck Erinnerungen öffnet, führt dieser Vollmond uns dorthin zurück, wo wir schon lange wussten, dass eine innere Wahrheit auf uns wartet.
Und durch Venus und Mars in Schütze – die Symbole der heiligen männlichen und weiblichen Kraft, der beiden Pole, die zu den unabdingbaren Schlüsseln des Christusbewusstseins gehören– wirkt dieser Vollmond wie ein warmer innerer Ruf:
Fühle dich ganz. Lass das Empfangende und das Mutige, das Weiche und das Klare, das Liebende und das Entschiedene in dir nicht länger getrennt sein.
In vielen alten Lehren heißt es, dass genau an diesem Punkt etwas enorm Wichtiges geschieht: Wenn die innere weibliche und die innere männliche Energie sich nicht mehr gegenüberstehen, sondern beginnen, sich zu vereinen, entsteht ein Bewusstseinsraum jenseits der Dualität.
Kristallines Bewusstsein – wie es in den hoch schwingenden Bewusstseinsschulen genannt wird- bringt nicht die Trennung zum Schweigen, sondern hebt sie auf eine höhere Ebene, in eine Art Dreieinigkeit.
Die Seele steigt nicht auf, indem sie die Polarität bekämpft, sondern indem sie sie durchdringt.
Polarität ist keine Störung, sondern der Motor der Entwicklung. Doch wenn ein innerer Aufstieg beginnt, wenn eine neue Ebene ruft, dann will diese Spannung in eine Einheit zurückgeführt werden: in einen Bewusstseinsraum, in dem das Innere nicht mehr zerrissen ist, sondern zusammenklingt. Der innere Aufstieg selbst ist die „Trinitisierung“ unseres Bewusstseins.
Und genau diesen Klang berührt dieser Vollmond. Es ist, als würde der Himmel in der frühen Vorweihnachtszeit flüstern:
„Bereite dich vor. Es kommt etwas Neues.“
Zwei Wochen später, am 20. Dezember, kurz vor der Wintersonnenwende, begegnen sich Sonne und Mond erneut – diesmal im 29. Grad des Schützen. Dieser Neumond ist der letzte des Jahres und er fühlt sich an wie eine innere Schwelle. Der innere 29. Grad spricht von der rituellen Opferung des Lammes, einem Bild von tiefer Hingabe, nicht von Schmerz. Es beschreibt den Moment, in dem wir die liebgewonnenen Vorstellungen über uns selbst nicht mehr halten können. Jenen Punkt, an dem das Leben uns keine Ausreden mehr lässt, weil wir spüren, dass wir gewachsen sind, und dass das alte Selbst zu eng geworden ist.
Es ist ein Grad, der das Ego nicht zerstört, sondern ehrlich macht. Ein Grad, der uns ruft: „Du musst nicht sterben. Aber ein Teil deiner Identifikation darf abfallen.“
Und genau das ist die innere Vorbereitung auf das neue Jahr: Das Loslassen, das nicht freiwillig entsteht, sondern notwendig wird.
Denn dieser Neumond steht auch im Quadrat zu Saturn und Neptun, die in die Fische zurückgelaufen sind. Er fragt uns noch ein letztes Mal sehr eindringlich, ob wir begriffen haben, was uns das Jahr lehren wollte...Nicht auf der Oberfläche dieser Welt – sondern dort, wo Bewusstsein wirklich wächst- tief in uns und durch uns.
Venus steht dabei im Quadrat zu Saturn und prüft unsere Beziehungen und Werte auf Echtheit. Mars im Steinbock schenkt Kraft und Fokus. Jupiter und Chiron öffnen ein Feld der Integration, nicht der Perfektion: Wir brauchen nicht heil sein, um weiterzugehen. Wir müssen nur annehmen, was uns geformt hat.
Wenn der Vollmond uns zeigt, wo wir stehen, zeigt der Neumond uns, wohin wir gehen können.
Der eine vereint, der andere initiiert. Der Vollmond schenkt Erkenntnis, der Neumond verlangt Hingabe. Der 14. Grad führt das Getrennte zusammen. Der 29. Grad lässt das Veraltete los. Zusammen formen sie eine innere Passage, die uns nicht nur durch den Dezember geleitet, sondern in das Jahr 2026 hineinträgt – ein Jahr, in dem wir nicht mehr aus unserem kleinen Selbst heraus navigieren können, sondern aus einem Bewusstsein, das sich in Beziehung versteht.
Denn das, was wir schon fast inflationär "Kollektivbewusstsein" nennen, ist eigentlich ein stilles unendlich, herzzentriertes Mitklingen –ein Wahrnehmen, das nicht bei uns selbst endet, ein Denken, das fühlt, ein Fühlen, das versteht. Es macht uns zu Menschen, die nicht mechanisch reagieren, sondern antworten, weil sie verbunden sind.
Und weil diese beiden Monde nicht gegeneinander wirken, sondern ein einziges Bewegungsmuster bilden, kann ein Ritual entstehen, das beide verbindet. Etwas, das uns durch diese Zeit hindurch begleitet – wie ein innerer Adventskalender der Seele:
Such dir für dieses Ritual einen ruhigen Abend im Dezember, vielleicht bei Kerzenschein, vielleicht mit einer warmen Decke, während draußen die vorweihnachtliche Stille über den Häusern liegt.
Nimm zwei Gegenstände zur Hand: einen helleren und einen dunkleren. Der helle steht für den Vollmond – für Erkenntnis, Klarheit, Durchlässigkeit. Der dunklere steht für den Neumond – für Hingabe, Loslassen, inneres Übertreten der Schwelle.
Lege beide vor dich. Schließe die Augen. Spüre deinen Atem. Nimm nun zuerst den helleren Gegenstand in die Hand. Stell dir vor, dass der Vollmond über einer verschneiten Landschaft steht – klar, still, weit. Sprich leise: „Ich öffne mich für das, was wahr ist.“ Lege ihn links vor dich. Dann nimm den dunklen Gegenstand. Spüre die Schwere, die Tiefe, den Ruf des Unbekannten. Sag: „Ich lasse los, was mich zurückhält.“
Lege ihn rechts vor dich.
Und dann lege deine Hände in die Mitte. Dort, wo die beiden Wege sich treffen. Sag: „Ich bin bereit, mich zu wandeln.“
Bleib einen Moment dort. Atme...und spüre, wie etwas in dir weicher wird.
Dieses Ritual ist nicht symbolisch. Es ist eine innere Zustimmung.
So führt uns der Dezember 2025 Schritt für Schritt aus dem Alten heraus und hinein in etwas, das größer ist als unsere bisherigen Vorstellungen.
Es ist ein Monat, der uns lehrt: Erkenntnis und Hingabe sind keine Gegensätze. Sie sind zwei Bewegungen desselben Weges.
Beide gehören zu uns – so wie Licht und Dunkelheit zum Winter, so wie Stille und Erwartung zur Vorweihnachtszeit.
Mögen dich diese Weihnachtslichter sanft durch die Schwellen der Zeit tragen und das neue Jahr dich mit genau den Kräften beschenken, die dich in deine nächste Wahrheit führen.
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Der Cold Moon und die Geburt des Neuen: Ein Dezember voller Zeichen
Der Dezember 2025 ist ein Monat, der uns nicht einfach begleitet – er formt uns. Schon seit Jahrhunderten trägt der Vollmond dieser Zeit Namen wie Cold Moon, Frostmond oder Long Night Moon. Unsere Vorfahren sahen in ihm ein besonderes Leuchten: ein Licht, das die dunkle Jahreszeit nicht überstrahlt, sondern wärmt.Er erscheint kurz vor Nikolaus, wenn die Welt in eine weichere Stille sinkt, die Lichter in den Fenstern heller scheinen und das Jahr ruhiger atmet. Genau auf diesem tiefen Boden entfaltet sich der Vollmond am 5. Dezember 2025 – ein Vollmond, der innere Räume öffnet, die man nicht mit Worten, sondern mit Wahrnehmung betritt.
Er steht auf dem 14. Grad Zwillinge und Schütze – ein Grad, der so klar beschrieben ist, dass er kaum Erklärung braucht und doch eine Übersetzung ins Herz findet, wenn man wirklich hinhört.
Zwillinge 14° trägt das Bild des Zauberers, der ein Amethystkreuz materialisiert. Es ist die Erinnerung daran, dass Erkenntnis nicht nur im Kopf geschieht, sondern ein Ereignis ist: ein Zusammenfließen von Welten, von innen und außen, von Wissen und Weisheit.
Ein Grad, der uns zeigt, dass das, was wir wissen, erst dann Bedeutung bekommt, wenn es durch unser ganzes Wesen fließt. Es ist ein Grad der Durchlässigkeit, an dem Grenzen, die wir für unüberwindbar hielten, weich werden – nicht indem wir sie bekämpfen, sondern indem wir sie durchdringen.
Auf der anderen Seite steht Schütze 14°. In den inneren Graden beschreibt er "das Terrarium voller fleischfressender Pflanzen". Ein Bild, das uns mitten in die Realität stellt, ohne Fluchtweg, ohne Ausweichmanöver. Dieser Grad spricht von Situationen, die uns schulen, uns reifen lassen, uns lehren, dass Wahrheit kein Angriff ist, sondern eine Form von Befreiung. Hier geht es nicht um Schmerz, sondern um Präsenz. Um jene Momente im Leben, in denen wir verstehen: Die Härten, die wir durchlebt haben, wollten uns nicht zerstören – sie wollten uns klarer, innerlich stabiler, durchdringender und wacher machen.
Zwischen diesen beiden Polen entfaltet der Cold Moon seine Kraft. Er führt Erkenntnis und Wahrhaftigkeit zusammen. In einer Zeit, in der wir uns ohnehin nach innen wenden, weil die Adventszeit uns stiller macht, weil der Duft von Kerzen und Gebäck Erinnerungen öffnet, führt dieser Vollmond uns dorthin zurück, wo wir schon lange wussten, dass eine innere Wahrheit auf uns wartet.
Und durch Venus und Mars in Schütze – die Symbole der heiligen männlichen und weiblichen Kraft, der beiden Pole, die zu den unabdingbaren Schlüsseln des Christusbewusstseins gehören– wirkt dieser Vollmond wie ein warmer innerer Ruf:
Fühle dich ganz. Lass das Empfangende und das Mutige, das Weiche und das Klare, das Liebende und das Entschiedene in dir nicht länger getrennt sein.
In vielen alten Lehren heißt es, dass genau an diesem Punkt etwas enorm Wichtiges geschieht: Wenn die innere weibliche und die innere männliche Energie sich nicht mehr gegenüberstehen, sondern beginnen, sich zu vereinen, entsteht ein Bewusstseinsraum jenseits der Dualität.
Kristallines Bewusstsein – wie es in den hoch schwingenden Bewusstseinsschulen genannt wird- bringt nicht die Trennung zum Schweigen, sondern hebt sie auf eine höhere Ebene, in eine Art Dreieinigkeit.
Die Seele steigt nicht auf, indem sie die Polarität bekämpft, sondern indem sie sie durchdringt.
Polarität ist keine Störung, sondern der Motor der Entwicklung. Doch wenn ein innerer Aufstieg beginnt, wenn eine neue Ebene ruft, dann will diese Spannung in eine Einheit zurückgeführt werden: in einen Bewusstseinsraum, in dem das Innere nicht mehr zerrissen ist, sondern zusammenklingt. Der innere Aufstieg selbst ist die „Trinitisierung“ unseres Bewusstseins.
Und genau diesen Klang berührt dieser Vollmond. Es ist, als würde der Himmel in der frühen Vorweihnachtszeit flüstern:
„Bereite dich vor. Es kommt etwas Neues.“
Zwei Wochen später, am 20. Dezember, kurz vor der Wintersonnenwende, begegnen sich Sonne und Mond erneut – diesmal im 29. Grad des Schützen. Dieser Neumond ist der letzte des Jahres und er fühlt sich an wie eine innere Schwelle. Der innere 29. Grad spricht von der rituellen Opferung des Lammes, einem Bild von tiefer Hingabe, nicht von Schmerz. Es beschreibt den Moment, in dem wir die liebgewonnenen Vorstellungen über uns selbst nicht mehr halten können. Jenen Punkt, an dem das Leben uns keine Ausreden mehr lässt, weil wir spüren, dass wir gewachsen sind, und dass das alte Selbst zu eng geworden ist.
Es ist ein Grad, der das Ego nicht zerstört, sondern ehrlich macht. Ein Grad, der uns ruft: „Du musst nicht sterben. Aber ein Teil deiner Identifikation darf abfallen.“
Und genau das ist die innere Vorbereitung auf das neue Jahr: Das Loslassen, das nicht freiwillig entsteht, sondern notwendig wird.
Denn dieser Neumond steht auch im Quadrat zu Saturn und Neptun, die in die Fische zurückgelaufen sind. Er fragt uns noch ein letztes Mal sehr eindringlich, ob wir begriffen haben, was uns das Jahr lehren wollte...Nicht auf der Oberfläche dieser Welt – sondern dort, wo Bewusstsein wirklich wächst- tief in uns und durch uns.
Venus steht dabei im Quadrat zu Saturn und prüft unsere Beziehungen und Werte auf Echtheit. Mars im Steinbock schenkt Kraft und Fokus. Jupiter und Chiron öffnen ein Feld der Integration, nicht der Perfektion: Wir brauchen nicht heil sein, um weiterzugehen. Wir müssen nur annehmen, was uns geformt hat.
Wenn der Vollmond uns zeigt, wo wir stehen, zeigt der Neumond uns, wohin wir gehen können.
Der eine vereint, der andere initiiert. Der Vollmond schenkt Erkenntnis, der Neumond verlangt Hingabe. Der 14. Grad führt das Getrennte zusammen. Der 29. Grad lässt das Veraltete los. Zusammen formen sie eine innere Passage, die uns nicht nur durch den Dezember geleitet, sondern in das Jahr 2026 hineinträgt – ein Jahr, in dem wir nicht mehr aus unserem kleinen Selbst heraus navigieren können, sondern aus einem Bewusstsein, das sich in Beziehung versteht.
Denn das, was wir schon fast inflationär "Kollektivbewusstsein" nennen, ist eigentlich ein stilles unendlich, herzzentriertes Mitklingen –ein Wahrnehmen, das nicht bei uns selbst endet, ein Denken, das fühlt, ein Fühlen, das versteht. Es macht uns zu Menschen, die nicht mechanisch reagieren, sondern antworten, weil sie verbunden sind.
Und weil diese beiden Monde nicht gegeneinander wirken, sondern ein einziges Bewegungsmuster bilden, kann ein Ritual entstehen, das beide verbindet. Etwas, das uns durch diese Zeit hindurch begleitet – wie ein innerer Adventskalender der Seele:
Such dir für dieses Ritual einen ruhigen Abend im Dezember, vielleicht bei Kerzenschein, vielleicht mit einer warmen Decke, während draußen die vorweihnachtliche Stille über den Häusern liegt.
Nimm zwei Gegenstände zur Hand: einen helleren und einen dunkleren. Der helle steht für den Vollmond – für Erkenntnis, Klarheit, Durchlässigkeit. Der dunklere steht für den Neumond – für Hingabe, Loslassen, inneres Übertreten der Schwelle.
Lege beide vor dich. Schließe die Augen. Spüre deinen Atem. Nimm nun zuerst den helleren Gegenstand in die Hand. Stell dir vor, dass der Vollmond über einer verschneiten Landschaft steht – klar, still, weit. Sprich leise: „Ich öffne mich für das, was wahr ist.“ Lege ihn links vor dich. Dann nimm den dunklen Gegenstand. Spüre die Schwere, die Tiefe, den Ruf des Unbekannten. Sag: „Ich lasse los, was mich zurückhält.“
Lege ihn rechts vor dich.
Und dann lege deine Hände in die Mitte. Dort, wo die beiden Wege sich treffen. Sag: „Ich bin bereit, mich zu wandeln.“
Bleib einen Moment dort. Atme...und spüre, wie etwas in dir weicher wird.
Dieses Ritual ist nicht symbolisch. Es ist eine innere Zustimmung.
So führt uns der Dezember 2025 Schritt für Schritt aus dem Alten heraus und hinein in etwas, das größer ist als unsere bisherigen Vorstellungen.
Es ist ein Monat, der uns lehrt: Erkenntnis und Hingabe sind keine Gegensätze. Sie sind zwei Bewegungen desselben Weges.
Beide gehören zu uns – so wie Licht und Dunkelheit zum Winter, so wie Stille und Erwartung zur Vorweihnachtszeit.
Mögen dich diese Weihnachtslichter sanft durch die Schwellen der Zeit tragen und das neue Jahr dich mit genau den Kräften beschenken, die dich in deine nächste Wahrheit führen.
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